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18.09.2010
Vorschau Friedensflotte 2010

Die Friedensflotte steht seit nunmehr 16 Jahren für Toleranz, Integration und ein friedliches Miteinander. Zahlreiche sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche aus mehreren Ländern setzen während der Segelwoche ein Zeichen für den Frieden.

Vom 18. bis 25. September wird Europas größtes sozialpädagogisches Segelprojekt, die mirno more friedensflotte, vor der kroatischen Küste in See stechen. Die Nachfrage an einer Teilnahme steigt Jahr für Jahr: mit Ã¼ber 900 TeilnehmerInnen auf rund 100 Schiffen ist 2010 neuerlich ein Rekordjahr.

Das Projekt wurde 1994 ins Leben gerufen, um Kindern aus den damals vom Krieg erschütterten Gebieten des ehemaligen Jugoslawiens die Möglichkeit zu geben, ihren oft tristen Alltag zu vergessen. „Wir wollen Kindern und Jugendlichen egal welcher Herkunft oder Religionsangehörigkeit die Möglichkeit bieten, im Zuge einer Segelwoche Hass und Vorurteile über Bord zu werfen, Toleranz sowie friedliche Konfliktlösung zu trainieren und Freundschaften über ethnische und soziale Grenzen hinweg zu schließen“ formuliert Christian Winkler, Gründer der Initiative, die Intention der Bemühungen. Mittlerweile segeln neben Teilnehmern aus sozial benachteiligten Verhältnissen auch Kinder und Jugendliche mit mehrfachen Behinderungen geistiger und körperlicher Natur mit.

Die Höhepunkte: Das Friedensfest in Biograd und die Formationsfahrt

Am 22.9. findet das gemeinsame Friedensfest in Biograd statt. Auf einer großen Freiluftbühne bieten die teilnehmenden Kinder und Jugendliche mit ihren Betreuern ein buntes Showprogramm, das von Gesangseinlagen, heißen Trommelrythmen, Tanzeinlagen bis hin zu Theaterstücken reicht.

Am Tag darauf startet die Formationsfahrt mit allen Teilnehmern und einem Countdown für die Luftballonaktion. Gleichzeitig werden über 1000 Luftballons mit individuellen Friedenswünschen in den Himmel steigen.

Sicherheit und Logistik

Für die Sicherheit der TeilnehmerInnen sorgt der Verein „Safety-Team“, der sich aus Aktivisten verschiedener österreichischer Einsatzorganisationen wie Feuerwehr, Wasserrettung, und Arbeiter Samariterbund Österreich usw. zusammensetzt. Das Safety-Team ist dazu auch noch für die Fachbereiche Logistik und Kommunikation zuständig und wird von dem Hauptsponsor A1 mit Personal, Know-how und technischen Ressourcen unterstützt.

Die teilnehmenden Teams und Organisationen

Zahlreiche nationale und internationale Institutionen wie z.B. Caritas, SOS Kinderdörfer, heilpädagogische Einrichtungen, Sozialwohngemeinschaften und Behindertenorganisationen, aber auch Schulen und Sportvereine beteiligen sich mit eigenen Teams an dem weltweit einzigartigen Projekt.

Mit an Bord ist auch die Umweltschutzorganisation Greenpeace, die für die Kinder und Jugendlichen meeresbiologische Workshops anbietet.

Nachhaltigkeit und Unterstützung

Seit 2001 ist A1 Hauptsponsor der Friedensflotte und unterstützt damit die langfristige, stabile Projektfinanzierung. "Uns liegt dieses Projekt so am Herzen, weil wir den jungen Seglern eine wichtige Erfahrung mit in die Zukunft geben möchten. Kinder, die es im Alltag nicht leicht haben, lernen gemeinsam im Team ein Ziel zu erreichen. Wir wünschen ihnen viel Spaß dabei", so Dr. Hannes Ametsreiter, Vorstandsvorsitzender A1 und Ehrenpräsident von mirno more.

Eckdaten:

Termin              Samstag, 18. bis Sa 25. September 2010

Anzahl Schiffe   104

Anz. Teilnehmer            900 (inkl. Betreuungs- und Organisationsteam)

Die Kinder und Jugdlichen kommen aus Kinderheimen und -dörfern, Sozialwohngemeinschaften, Therapieeinrichtungen sowie aus diversen Schulen

Nationalitäten                60% ÖsterreicherInnen, weitere 20 Nationalitäten

 

Zielsetzungen 

>Toleranz üben

>Hass und Vorurteile über Bord werfen

>Freundschaften quer über ethnische und soziale Grenzen schließen

>Friedliche Konfliktlösung trainieren

>Projektergebnisse über Medienberichte verbreiten

 

Sponsoren:

Hauptsponsor: A1

Weitere Finanzierungen kommen von zahlreichen Sponsorfirmen, die z.B. je eine Schiffspatenschaft übernommen haben, sehen Sie dazu

http://www.mirnomore.org/sponsoring/schiffspatenschaften/

Auch die öffentliche Hand unterstützt das Projekt in Form von Subventionen.

http://www.mirnomore.org/sponsoring/subventionen/

 

Rückfragehinweis:

Medienkoordinatorin: Leopold Frey – mobil: 0664/4223414 leopold.frey(at)mirnomore.org

Link zu druckfähigem Bildmaterial: http://www.mirnomore.org/presseinformationen/pressefotos/

 

 

mirno more  – Verein für sozialpädagogische Friedensprojekte

A – 2392 Sulz im Wienerwald, Kurparkgasse 265, ZVR Nr 098906694

E-Mail: office(at)mirnomore.org, Internet: www.mirnomore.org

 

FOTOS: Archivmaterial

 

 
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